Sichtwechsel mit Ein- und Auftaucheffekt

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Publication Summary

Bei den grafischen Darstellungen von grossen Netzwerken im Automatisierungsumfeld durch ein grafisches Projektierungstool kommt es im Regelfall zu einer hohen Informationsdichte an der Benutzeroberflaeche. Hohe Informationsdichten sind vom Anwender nur schwer zu erfassen, d.h. es besteht die Notwendigkeit, diese niedrig zu halten (zentraler Gebrauchstauglichkeitsansatz (Usability)). Dazu wird die Gesamtinformation auf verschiedene grafische Sichten aufgeteilt. Der Anwender muss in Eigenverantwortung die zur Loesung bestimmten Aufgaben richtige Sicht erkennen und auswaehlen. Hier liegt das Problem. Haeufig erkennen die Anwender nicht den Zusammenhang zwischen den Sichten und koennen die dort jeweils hinterlegte Information nicht miteinander in Verbindung bringen. Im Engineeringsystem STEP7 der Siemens AG beispielsweise wurde das Problem so geloest, dass die notwendigerweise anzuzeigende Gesamtinformation einer vernetzten Anlage auf die Komponenten „HW Konfig“ und „NetPro“ aufgeteilt wurde. Jede dieser Komponenten ist eine eigenstaendige Softwareapplikation mit getrennter grafischer Oberflaeche, aber gemeinsamer Datenhaltung.
Country Germany
Language German
Related Person(s) (CONTACT)  Juergen Carstens
Copyright SIEMENS AG 2006

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Sichtwechsel mit Ein- und Auftaucheffekt

Idee: Kazim Bahar, DE-Nuernberg

Bei den grafischen Darstellungen von grossen Netzwerken im Automatisierungsumfeld durch ein grafisches Projektierungstool kommt es im Regelfall zu einer hohen Informationsdichte an der Benutzeroberflaeche. Hohe Informationsdichten sind vom Anwender nur schwer zu erfassen, d.h. es besteht die Notwendigkeit, diese niedrig zu halten (zentraler Gebrauchstauglichkeitsansatz (Usability)). Dazu wird die Gesamtinformation auf verschiedene grafische Sichten aufgeteilt. Der Anwender muss in Eigenverantwortung die zur Loesung bestimmten Aufgaben richtige Sicht erkennen und auswaehlen. Hier liegt das Problem. Haeufig erkennen die Anwender nicht den Zusammenhang zwischen den Sichten und koennen die dort jeweils hinterlegte Information nicht miteinander in Verbindung bringen.

Im Engineeringsystem STEP7 der Siemens AG beispielsweise wurde das Problem so geloest, dass die notwendigerweise anzuzeigende Gesamtinformation einer vernetzten Anlage auf die Komponenten "HW Konfig" und "NetPro" aufgeteilt wurde. Jede dieser Komponenten ist eine eigenstaendige Softwareapplikation mit getrennter grafischer Oberflaeche, aber gemeinsamer Datenhaltung.

In der Applikation "NetPro" (siehe Abb. 1) wurde eine grafische Netzsicht realisiert. Diese Sicht beinhaltet eine grafische Visualisierung einer Anlage mit hohem Ueberblicksinformationsgehalt, aber reduziertem Detaillierungsgrad. Die Anlage besteht aus einem oder mehreren Netzwerken und einem oder mehreren Geraeten (Netzwerkteilnehmer). Die Geraete sind durch die Netzwerke miteinander verbunden.

Da bei den hier betrachteten Netzwerken im Regelfall mit einer grossen Anzahl von Geraeten zu rechnen ist, wird in dieser Sicht die Darstellung der Geraete auf Komponenten beschraenkt, die zum Aufbau eines Netzwerkes notwendig sind, wie eine einfache Darstellung des Geraetes selbst und deren Netzschnittstellen. Im Falle modularer Geraete werden die Module dargestellt, die fuer den Betrieb der Geraete an den Netzen und zur Kommunikation zwischen Geraeten relevant sind. Ein Anwender dieser Sicht fuehrt mehrheitlich grafische Projektierungsarbeiten durch, die Netzaspekte (z.B. Vergabe von Netzadressen, Zuordnung von Netzwerkteilnehmern zu Netzwerken) und die Beziehungen der Geraete zueinander (z.B. Kommunikationsbeziehungen) betreffen. Dabei kann er mit den aufgefuehrten Komponenten der Geraete grafisch interagieren (z.B. diese mit der Maus anklicken, eine Linie von einem Netzanschluss zu einem anderen ziehen).

In der Applikation "HW Konfig" (siehe Abb. 2) wurde eine Sicht realisiert, die sowohl eine detaillierte grafische Visualisierung einer Teilmenge aus den in der Netzsicht enthaltenen Geraeten umfasst, als auch Teilaspekte des Netzes, wie die Master-Slave-Beziehungen auf einem PROFIBUS-Netz bzw. die Controller-Device-Beziehun...

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