Anordnung zur drahtlosen Selektion automatisierungstechnischer Geraete und Komponenten

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Haeufig sind in einem Lager Automatisierungskomponenten nach Typen sortiert abgelegt. Wird eine Komponente beispielsweise als Ersatzteil zum Einbau in einer Anlage benoetigt, dann stellt sich oftmals die Frage, welche konkreten Geraete in welcher Anlage bzw. an welchem Anlageneinbauort passen. Der Grund hierfuer ist, dass es heute oft nicht mehr ausreicht, Komponenten allein nach Typen zu sortieren. Die nach Typen sortierten Komponenten muessen vielmehr nach weiteren Kriterien wie Hardwareversion, Softwareversion, Schnittstellenanzahl u.ae. durchsucht werden, um die genau passende Komponente zu ermitteln. Eine derzeitige einfache Loesung ist die Sortierung eines Geraetetyps nach allen relevanten Kriterien in jeweils getrennten Lagerboxen. Dieses gegebenenfalls automatisierte (Lager-) Verfahren ist jedoch relativ aufwaendig, da die Zahl entsprechender Lagerboxen bei steigender Zahl relevanter Komponenteneigenschaften aufgrund der einhergehenden Kombinatorik stark waechst. Eine weitere, aber sehr aufwaendige Loesung besteht darin, alle in einer Lagerbox eingelagerten Geraetetypen auf das Zutreffen ihrer Eigenschaften entsprechend der geforderten Kriterien haendisch zu untersuchen. Dies ist dann noch aufwaendiger, wenn bestimmte Eigenschaften nicht durch einfache Sichtkontrolle, sondern erst durch (elektronisches) Auslesen von Parametern erfolgen koennen, z.B. durch Anschluss des Geraets an einen (elektronischen) Pruef- oder Selektionsplatz.
Country Germany
Language German
Related Person(s) (CONTACT)  Juergen Carstens
Copyright SIEMENS AG 2007

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Anordnung zur drahtlosen Selektion automatisierungstechnischer Geraete und Komponenten

Idee: Roland Heidel, DE-Karlsruhe; Manfred Becker, DE-Nuernberg; Udo Doebrich, DE-Karlsruhe

Haeufig sind in einem Lager Automatisierungskomponenten nach Typen sortiert abgelegt. Wird eine Komponente beispielsweise als Ersatzteil zum Einbau in einer Anlage benoetigt, dann stellt sich oftmals die Frage, welche konkreten Geraete in welcher Anlage bzw. an welchem Anlageneinbauort passen. Der Grund hierfuer ist, dass es heute oft nicht mehr ausreicht, Komponenten allein nach Typen zu sortieren. Die nach Typen sortierten Komponenten muessen vielmehr nach weiteren Kriterien wie Hardwareversion, Softwareversion, Schnittstellenanzahl u.ae. durchsucht werden, um die genau passende Komponente zu ermitteln.

Eine derzeitige einfache Loesung ist die Sortierung eines Geraetetyps nach allen relevanten Kriterien in jeweils getrennten Lagerboxen. Dieses gegebenenfalls automatisierte (Lager-) Verfahren ist jedoch relativ aufwaendig, da die Zahl entsprechender Lagerboxen bei steigender Zahl relevanter Komponenteneigenschaften aufgrund der einhergehenden Kombinatorik stark waechst.

Eine weitere, aber sehr aufwaendige Loesung besteht darin, alle in einer Lagerbox eingelagerten Geraetetypen auf das Zutreffen ihrer Eigenschaften entsprechend der geforderten Kriterien haendisch zu untersuchen. Dies ist dann noch aufwaendiger, wenn bestimmte Eigenschaften nicht durch einfache Sichtkontrolle, sondern erst durch (elektronisches) Auslesen von Parametern erfolgen koennen, z.B. durch Anschluss des Geraets an einen (elektronischen) Pruef- oder Selektionsplatz.

Im Retailbereich sind Loesungen bekannt, die mittels eines "intelligenten" Verkaufsregals einerseits die entnommenen bzw. einsortierten Waren registrieren, anderseits weitere Informationen ueber einsortierte Waren mittels Display dem potentiellen Anwender vor Ort zur Verfuegung stellen (z.B. beim Wein die Jahrgangssorte, die Geschmacksrichtung und Empfehlungen zum Verzehr).

Eine neuartige Loesung sieht eine geeignete Anordnung vor, um die jeweils gesuchte Komponente aus einer Menge von Komponententypen heraussuchen zu koennen, ohne dass jede Komponente einzeln betrachtet werden muss. Hierfuer wird ein geeigneter, alle Eigenschaften der Komponenten beschreibender Datensatz in einem im oder am betreffenden Geraet bzw. Komponente angebrachten Speicher hinterlegt (u.a. Geraetetyp, Hardwareversionsstand, Softwareversionstand, Anzahl und Typ der eingebauten Schnittstellen). Die hinterlegten Informationen werden zweckmaessigerweise drahtlos ausgelesen. Hierzu koennen drahtlose Busschnitts...

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